Welche Energiewende ohne Energietransparenz?

Die Situation

Wissen Sie, welche grosse Anlagen in Ihren Unternehmen die Hälfte der gesammtlichen Energieausgaben verursachen? Wenn Sie das nicht wissen, sind Sie nicht einzig.

Auch Grossunternehmen wissen sehr oft nicht, wo, wieviel und wenn Energie verbraucht wird. Meistens kennen sie nur Daten des Hauptzählers, weil sie einmal pro Monat die Rechnung bekommen. Damit verpassen sie Verbesserungschancen, die oft mit geringen Investitionen umsetzbar sind.

Nicht nur kann man viele Energiekosten einsparen, sondern auch positive Nebeneffekten ernten, wie z.B. Verbesserung der Sicherheit, Produktivität oder Komfort.

Neben diese Vorteile für das Unternehmen, erwartet auch die Gesellschaft, dass die Unternehmen im Einklang mit den Interessen der nächsten Generationen ihre Produkten und Dienstleistungen anbieten. Mittlerweile wird diese Erwartung konkret mit Gesetzen und Inzentiven ausgedrückt. Zum Beispiel gibt es die Zielvereinbarungen für Grossverbraucher, womit die Unternehmen selber die Initiative im Hand nehmen können und damit "Zwang" der Behörden vermindern können. 

Aber sogar bei diesen Zielvereinbarungen wird die Energietransparenz vernachlässigt. Warum fängt man nicht früher an, die Situation deutlich darzustellen? Weil es zuviel aufwand gibt, oder weil man es nicht braucht?

Meine Mission ist es zu zeigen, dass:

  • Man günstig die Situation quantifizieren kann, indem man "oben" und mit den grössten Anlagen anfängt.

  • Man ohne ohne Information die Energiewende nicht kann anfangen.

Finanziell gesehen

Die potentielle Senkung der Energierechnung wird oft mit dem Umsatz verglichen um zu beurteilen, ob die ganze Energiefrage überhaupt relevant ist. Das ist nicht korrekt, weil alle Kosteneinsparungen buchhalterisch nur mit dem Gewinn vergleichbar sind. Und so findet man aus, dass die Energiekosten 10 - 50 Mal so klein ist als der Umsatz und deswegen keine Aufmerksamkeit verdienen. Vergleicht man die Einsparung aber mit dem Gewinn, der oft 20 Mal so klein ist als der Umsatz, dann sieht sie viel interessanter aus.

Warum Energietransparenz?

Dass Wissen und Resultaten ganz eng verbunden sind weisst ihr Artzt schon (Diagnose & Therapie). Auch in der Politik ist es bekannt (гласность & перестройка oder Transparenz und Umstellung unter Michail Gorbachov). Es wird keine Überraschung sein, dass auch in der Technik und beim Energy Management etwas ähnliches gilt: man muss erst messen und dann entscheiden, wo man Energie einsparen will. Welche Energiewende kann man erwarten ohne Energietransparenz?

(HIER ONTBREEKT NOG IETS OM ETR TE VERDEDIGEN, OOK MIJN "WHY" MOET HIER KOMEN, je moet ook vertellen hoe gecompliceerd het tot nu toe was en dat EMS vaak alles of niets projecten waren.)

Wie spart man Energie ein?

Es gibt drei unterschiedliche Ansatzebene:

    ⁃    Man wählt intuitiv aus, wo man am Besten Energie einsparen soll. Es wird kaum gemessen.

    ⁃    Man fängt mit einem Vogelperspektive (top down) an, den Verbrauch zu messen.

    ⁃    Man führt den Energy Management Standard ISO 50’001 ein und fängt von daraus an.

    Der erste Ansatz wird am meisten gewählt, führt aber zu verschiedenen “Inselprojekten”, wobei der Zusammenhang nicht berücksichtigt wird. Damit werden normalerweise keine optimale Resultaten erreicht und manchmal bedauert man nachher die Entscheidungen, weil es Wegen zur weiteren Optimierung komplizierter macht.

    Der letzte Ansatz ist richtig, wird aber meistens nur von den grössten Unternehmen angewendet. In der Schweiz sind heute 30 Organisationen ISO 50’001:2011 akkreditiert.

    Der zweite Ansatz ist für alle Organisationen geeignet und (erst heute) relativ leicht zu realisieren. Man kann günstig einsteigen und schrittweise die grösste Energieverbraucher finden, indem man (top down) erst das ganze Verbrauch betrachtet und auf Grund davon entscheidet, wie man mit der Analyse weiter geht.

Ihre Vorteile

Schon seit vielen Jahren gibt es die automatische Datenerfassung des Verbrauchs, und sie wird immer günstiger und leistungsfähiger. Man spricht hier über Energy Management Systems (EMS). Es ermöglicht den Verbrauch von nicht nur dem ganzen Unternehmen, sondern auch von einzelnen Verbrauchern “hinter” dem Hauptzähler in Realzeit aufzunehmen und in einem Rechner zu versammeln und zu analysieren. Die Analyse der Daten wird immer beeindruckender und wird teilweise sogar von der Künstlichen Intelligenz (KI) übernommen. Die Erfassung in Realzeit erlaubt es, viel über das Zeitverlauf und Funktionsweise der Anlagen zu lernen und den Einfluss der grossen und kleinen Verbraucher auf die totalen Energiekosten zu bestimmen. Auch entdeckt man hier oft Optimierungsmöglichkeiten, die gar nicht im Bereich der Energieeinsparung liegen, z.B. Produktivität, Komfort, Sicherheit, …. Das übersetzt sich für Ihnen in: 

    ⁃    Mehr Profit und deswegen eine Wertsteigerung des Unternehmens.

    ⁃    Grössere Bequemlichkeit in der täglichen Geschäftsführung.

    ⁃    Zufriedene und stolze Mitarbeiter. 

Einfach anfangen

Der Einstieg im Energy Management System kann sehr günstig sein, indem man “oben” anfängt und damit die einfachsten Energiesparmassnahmen herausfindet und realisiert. Dabei braucht man manchmal sogar nicht zu investieren, nur etwas auf eine andere Weise zu organisieren. Aber... man muss es erst ausfinden!

Die positive Resultaten der ersten Energiesparmassnahmen rechtfertigen die Ausbreitung des Messkonzepts und die Finanzierung der Massnahmen, die mit dem besseren EMS gefunden werden.

So schaft man einen Kreislauf, die sich selbst nährt.

Birdseye, Energo und EnergieSchweiz

Birdseye ist Mitglied bei energo.ch, Kompetenzzentrum für Energieeffizienz in Gebäuden und Projektpartner von EnergieSchweiz. Eine besondere Dienstleistung dieses schweizweiten Vereins (im Kontext der Energietransparenz) ist die automatische Verbrauchsdatenerfassung und -Bewertung. Damit kann man regelmässig und automatisch Werten von den Hauptzählern (Strom, Heizung und sogar Wasser) oder von einzelnen Energiefressern zum Platform senden. Dabei ist eine Verkabelung zwischen den Messpunkten und zentralen Datensammler nicht nötig. 

Schlussendlich kann man viele Daten erzeugen. Daraus will man verdauerbare Information bekommen. Deshalb gibt es im EMS viele Funktionen um die Daten darzustellen, wie Zeitprofile oder andere Formen, womit man in einem Augenschlag sieht, was energetisch los ist. Das EMS hat heute auch Künstliche Intelligenz (KI) um automatisch Unregelmässigkeiten zu erkennen. Das EMS besteht aus Software (meistens im Cloud) für die Datenverarbeitung und Hardware für die Datensammlung. Man kann diese Dienstleistung bei energo.ch anfragen.

Es ist interessant zu erwähnen, dass man hier günstig kann einsteigen, indem man z.B. nur dem Hauptzähler (Strom, Gas, Fernwärme) und vielleicht einen Energiefresser einschliesst. Auf diese Weise hat man mit wenig Aufwand viel mehr Energietransparenz als bevor. Wo bleibt die Energiewende ohne diese Energietransparenz?

Noch günstiger einsteigen​

Birdseye macht den Einstieg noch günstiger, indem wenige Datenpunkten + Hardware für wenige Wochen / Monate gemietet werden können, bevor Sie bei Energo ein Jahresabo und auf dem Hardwaremarkt die Messgeräte und Datenlogger kaufen.

Birdseye kann die Daten auswerten und Ihr Unternehmen mit mehr Transparenz in die Energiewende begleiten.

Wüssten Sie dass:

Das Fraunhofer Institut in Deutschland eine Energiewertstromanalyse hat entwickelt, dass das in der Industrie schon bekannte Verfahren der “Value Stream Mapping” in der Richtung Energie erweitert? Hierin spielt die Energietransparenz der einzelnen Anlagen eine essenzielle Rolle. Die Energiewertstromanalyse erlaubt es um die Energiefrage mit anderen Optimierungen zu vereinigen und so Mehrwert zu bringen. Ein richtiger “Birdseye”-Ansatz.

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